Elektrotherapie u.ä.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie ist eine klassische Physiotherapeutische Behandlungsmethode.
Es wird der Bereich Niederfrequenztherapie von 0-1000 Hz, der Bereich Mittelfrequenztherapie von 1000 - 4000 Hz und der Bereich Hochfrequenztherapie über 4000 Hz unterschieden.
Zum Niederfrequenzbereich zählt in erster Linie der Gleichstrom oder auch Galvanische Strom genannt, sowie die TENS-Therapie, die Transcutane-Elektro-Neuro-Stimulation, sowie der Reizstrom.
Diese Stromformen werden häufig beim Hund verwendet. Die Akzeptanz vom Tier gegenüber dem Strom ist sehr gut.

Die TENS-Gerät sind insbesondere für den ambulanten Behandlungsbereich besonders geeignet! Da diese Geräte batteriebetrieben sind, sind sie auch für den Hundehalter zu Hause besonders gut einsetzbar. Nach eingehender Anleitung durch einen qualifizierten Hundephysiotherapeuten, kann der Hundehalter nach beliebiger Behandlungsfrequenz die Elektrobehandlung zu Hause selbsttätig ausführen und damit Schmerzzustände verbessern.

Die Mittelfrequenztherapie wird am effektivsten durch die Interferenzstromtherapie durchgeführt. Der größte Vorteil besteht darin, dass der Therapeut, obwohl Metall im Behandlungsbereich vorliegt, Interferenzstromtherapie in diesem Bereich durchgeführt werden kann. Bei der Niederfrequenzstromtherapie ist es absolut untersagt im Behandlungsbereich Metall zu haben!!
Die häufigste Anwendungsform der Hochfrequenztherapie sollte mit Kurzwellengeräten durchgeführt werden. Es entsteht objektive Wärme im Behandlungsgebiet.

Ultraschalltherapie

Man unterscheidet die direkte Ultraschalltherapie beim Hund, bei der mittels Ultraschallgel ein Kontakt zum behandelnden Gebiet des Hundes hergestellt wird. Außerdem gibt es die indirekte Ultraschalltherapie, bei der der Schallkopf ins Wasser gehängt wird und der im Wasser stehende Hund im Behandlungsgebiet indirekt behandelt wird. Die Ultraschalltherapie ist im eigentlichen Sinne eine Wärmetherapie, weil im behandelten Gebiet in der Tiefe Wärme entsteht.

Stangerbad

Das Stangerbad ist in der Regel in Kombination mit einer Unterwassermassage anwendbar in speziell dafür hergestellten Wannen. Beim Stangerbad handelt es sich um Elektrotherapie im Wasser mittels Gleichstrom (Galvanischem Strom). Dieser Strom ist besonders effektiv gegen Schmerzen, aber auch bei Lähmungen ist eine optimale Reizsetzung gegeben.
Der Hund steht  im wohl temperierten Wasser und lässt sich die Stromdurchflutung für seinen gesamten Körper gefallen. Der große Vorteil der Strombehandlung im Wasser liegt in der optimalen Übertragung des Stromes durch das Wasser. Je nach Bedarf können zusätzlich Wirkstoffe über die Haut in den Körper eingebracht werden. Dieses Verfahren wird Iontophorese genannt.

Lasertherapie

Lasertherapie ist eine Lichttherapie, die in den letzen 15 Jahren auch in der Physiotherapie Einzug gehalten hat. Therapielaser haben verschiedene Eindringtiefen, je nach Leistung und ob es ein sichtbarer oder unsichtbarer Laser ist.
Die Lasertherapie wirkt schmerzlindernd und regt den Stoffwechsel im Gewebe an. Besondere Anwendung findet er in der Unterstützung von Wundheilung und in der Behandlung von Bandscheibenvorfällen.

Magnetfeldtherapie

Magnetfeldtherapie ist eine Therapie, die auf elektronischem Weg ein künstliches Magnetfeld aufbaut. Hierdurch werden gestörte Energiebahnen wieder in ihr physiologisches Gleichgewicht gebracht, wenn sie z.B. durch Schmerzen oder Erkrankungen ins Ungleichgewicht gebracht wurden.
Der lebende Hund ist immer einem natürlichen Magnetfeld ausgesetzt. Durch Krankheit kann die Wirkung dieses natürlichen Magnetfeldes beeinträchtigt sein. Dann kann man mittels eines künstlich erzeugten Magnetfeldes Linderung der Beschwerden verschaffen.
Die durchweg positive Wirkung kann man beim Hund sehr gut beobachten. Hunde werden in der Regel behandlungsbereiter und entspannen unter diesem Magnetfeld zusehends.