Lymphdrainage
Lymphdrainage ist eine Therapieform bei der Ödeme abgebaut werden. Ödeme sind Flüssigkeitsablagerungen im Gewebe, die auch schmerzhaft sind. Es entsteht ein Schweregefühl und der Stoffwechsel in diesem Bereich ist verlangsamt, was Nachteile mit sich bringt.
Auch Narben, die durch ein sogenanntes posttraumatisches Ödem in der Heilungsphase beeinträchtigt sind, können durch Lymphdrainage zu einer optimaleren Wundeheilung gelangen.
Es sind leichte, nie schmerzhafte Kreisbewegungen, die den verbesserten Lymphabfluß gewährleisten. Durch diese Drainage bilden sich Nebenabflüsse (Anastomosen) und Abzweigungen (Kollaterale), die dann eine Abschwellung bewirken.
Ödeme dürfen niemals mit Schwellungen, wie sie auch bei Entzündungen vorkommen, verwechselt werden! Bei Entzündungen darf niemals Lymphdrainage in diesem Bereich angewendet werden!
Das Lymphsystem kann aufgrund von Operationen oder auch krankhaft angeboren gestört sein. Dann bilden sich sogenannte Ödeme, die störend und schmerzhaft sein können. Mittels der Lymphdrainage wird der Lymphfluss angeregt, so dass sich die Ödeme verringern können. Der Druck im Gewebe nimmt ab.
Die Technik wird ausschließlich von ausgebildeten Therapeuten angewendet. Er führt dabei sehr sanfte Bewegungen durch, um eine Anregung der Durchblutung zu vermeiden, die wiederum den Lymphfluss behindern würde.

